Bunker in der Region Thunersee

eigentlich viel besser als das hier ist folgende site: http://www.festung-oberland.ch

Sperrstelle Eichbühl: Die Sperrstelle Eichbühl liegt resp. lag auf dem Gebiet der Gemeine Hilterfingen und stellte die erste Sperre am rechten Thunerseeufer am Eingang des Reduit national dar. Die nachstehenden Abbildungen stammen zum Teil  aus der Zeit, als die Sperre noch operativ war; inzwischen sind einige Anlagen verändert resp. rückgebaut worden. Weitere werden folgen.

Oben am Waldrand ein nicht getarnter Bunker, flankierend zum Geländepanzerhindernis

Das Geländepanzerhindernis, das sich vom Waldrand bis zur Hünibachstrasse zieht. Von dort führt eine Tankmauer bis zur Staatsstrasse. Hinter dem Parkplatz ist ein zweiter flankierender Bunker plaziert, Schussrichtung nach oben.

In den Wald setzt sich das GPH mit zylindrischen Elementen fort, die mehrreihig angeordnet sind. Mit identischen Elementen hat sich die Strassensperre im Wartboden in den Wald fortgesetzt - dort wurde sie allerdings vor wenigen Jahren abgebrochen.

Einzelnes Element: Eisenbahnschiene mit Betonmantel

Flankierender Bunker beim Parkplatz; soll demnächst abgebrochen werden.

So präsentiert sich heute das Strassenhindernis an der Hünibachstrasse, Blick Richtung Interlaken. An der Stelle von * befand sich ein frontal wirkender "Feldkanonen-Schild"

Dieser Fk-Schild ist schon einige Jahre zuvor abgebrochen worden. Er befand sich auf einem privaten Grundstück.

Unter dem * sichtbar ist das (inzwischen auch in Buchpublikationen bekanntgemachte) "Chalet", ein frontal wirkender Bunker mit Pak, Mg und Beobachter. Eine Treppe führte intern zu einem Waffenstand an der Staatsstrasse.

Schartentarnung des Waffenstandes an der Staatsstrasse (ursprünglich Tankbüchse und Beobachter, später Mg und Beobachter). Rechts daneben der Eingang zum Tankbarrikadenmagazin. Beide sind heute mit Sichtsteinen zugemauert.

So nahm sich die Ansicht der Scharten vom See her aus - inklusive Tankmauer, die in die Hafenmole übergeht

Auf See und Strasse wirkender, zur Strassensperre rückwärts versetzter Bunker

Die Sperre Eichbühl schliesst an das natürliche Hindernis Thunersee an und endet oben am Wald (1. und 2. Bild). Sie wuird jedoch fortgesetzt in Heiligenschwendi, mit Strassensperre Wartboden und diversen Geländepanzerhindernissen/Sperrstellen auf dem Gebiet Gemeinde Heiligenschwendi. Dabei sind sowhol BBB-Bunker (normalerweise Pak, Mg und Beobachter/LMG Scharte) als auch einfachere Truppenwerke, inklusive Feldkanonenschilder, eingebaut.

Heiligenschwendi: Die diversen Sperrstellen - meistens handelt es sich um BBB-Infanteriebunker (Pak, Mg, Lmg/Beobachter) - stehen "falsche Chalets" (s. Schwager Ch, Falsche Chalets, Edition Patrick Frey, c/o Scalo Zürich, 2004)

Wartboden/Scheidweg: Strassensperre mit BBB-Inf Bunker und Strassenhindernis, welches sich in den Wald fortsetzt (betonummantelte Eisenbahnschienen)

Rückbau des Strassen- und Geländehindernisses ca. 2004/05. Der Bunker besteht noch.

Stand März 2008:

Der Bunker (Pak und LMG/Beobachter) ist nicht rückgebaut, aber...

... der Eingang aufwändig vermauert. Wozu die Entwässerungsrohre wohl sind?

Schartentarnung entfernt: LMG-Scharte

Die Pak-Scharte mit Neigung zum Tiefschuss

Der Lafettensockel/Kampfraum offenbart, dass der Raum offenbar nicht verfüllt wurde.

Am Wanderweg oberhalb des Sanatoriums eine Sperrstelle bestehend aus drei kleinen Bunkern wie abgebildet.

Winterberg, Nordseite: Geländepanzerhindernis und Strassensperre. Nicht sichtbar Beobachtungsbunker oberhalb des GPH.

Infanteriebunker Bodenweid

Bunker beim Hof Bodenweid, schön als Scheune getarnt

Das Gegenwerk ist natürlich getarnt im Wald

Kuhstall beim Skilift/Winterberg Heiligenschwendi

"Scheune" beim Hof "uf den Möseren", Heiligenschwendi

Merligen, Beatenbucht:

Merligen weist eine interessante Sperrstelle auf insofern, als sie einige der wenigen ist, die ein 3reihiges BBB-Blockhindernis aufweist. Oben am Waldrand ist der Infanteriebunker (nicht abgebildet). Das GPH hat sind über die Strasse in den See (mit Stahlpfeilern, doppel-T Profil) fortgesetzt. (3.Bild auf dieser Site)

In der Beatenbucht findet sich einerseits die Sperrstelle mit dem als Museum zugänglichen Bunker Fischbalmen, andererseits die Landzunge Natschen mit einem Beobachtungsstand mit Panzerkuppel (Privatgelände/Naturschutzgebiet); insgesamt ein sehr interessanter und landschaftlich schöner Abschnitt der Berner Oberländer Befestigungen. Die Standseilbahn nach Beatenberg hatte eine militärische Haltestelle beim Infanteriewerk Legi.

Vom Schiff aus gesehen: 3reihiges BBB Geländepanzerhindernis in Merligen

Ebenfalls vom Schiff aus: Eingang zum Beobachter auf dem Natschen (Kuppel nicht sichtbar). Bootshaus pirvat, Zutritt zum Gelände verboten

Werk Schmockenfluh, Scharten mit Pfeil markiert

 

Weitere Fotos: http://www.bunker-tours.ch/bilder_index.html

Zwischen den grösstenteils aus BBB Anlagen bestehenden Sperren Hünibach-Heiligenschwendi und Merligen finden sich zwei von der Truppe erstelle Sperren: Längenschachen und Gunten. In einer unübersichtlichen Kurve in Gunten bestand noch eine Sperrstelle bestehend aus einem BBB-Bunker und einem Strassenhindernis (Oertli). In Gunten wurde der (begradigte) Dorfbach als Hindernis genutzt und mit einer Mauer verstärkt. Flankierend dazu ein Fk-Schild. Fk-Schilder, als geschützte Stellungfür die 7.5 cm Feldkanone  ausgelegt, sind im Raum Thunersee flankierend oder frontal auf ein Hindernis wirkend zu beobachten.

Strasse nach Schwanden: Tankmauer mit Strassendurchlass. Rechts und links je ein Kampfstand in der Mauer

Schartenöffnung in der Tankmauer - keine Eisenarmierung

Nach hinten zur Tankmauer versetzt Pak-Garage (4.7 cm Pak)

Rückseite der Pak-Garage

Der Fk-Schild auf dem Parkplatz in Gunten neben dem bach. Gebaut für eine 7.5 cm Feldkanone

Eingang für die Feldkanone.

 

Das Schafloch

"Schafloch" bezeichnet eine natürliche Höhle im Justistal; sie wurde im zweiten Weltkrieg als Verbindungs- und Logistikstollen ausgebaut und verbindet heute unter dem Sigriswiler Rothorn das Justistal mit dem Westabhang des Sigriswiler Rothorns. Literatur siehe: Paul Am Acher, Das Schafloch im Justistal, Ss 46-106
Jahrbuch vom Thuner- und Brienzersee 1994

 

Eingang des Schafloch: Zutritt auf eigene Gefahr. Eingangsgebäude aus Naturstein

Scharte der Eingangsverteidigung Justistaler Seite

Innenansicht des Kampfstandes

In der Höhle. - Zutritt auf eigene Gefahr - biegt man nach rechts zum militärischen Teil ab

Eingangsverteidigung innen

Der schnurgerade Stollen

Sigriswiler Seite: Einrichtungen der Militärseilbahn

Blick zur Scharte des Kampfstandes Richtung Sigriswil

Sigriswiler Seite: Rechts Eingang Seilbahn, links Kampfstände

Detail: Eingang Seilbahn

 

Grünenbergpass

Der Grünenbergpass verbindet das Innereriz mit dem Habkerntal. Die Strasse ist nicht asphaltiert, mehr als ein Schleichweg ins Reduit dürfte dies wohl kaum gewesen sein. Und trotzdem: 2 Infanteriewerke an zwei Sperrstellen blockieren die Strasse. Eine sei hier vorgestellt (1997 war bereits erkennbar, dass die Werke ausgeräumt waren)

Tankmauer, Strasse mit Betonplatte, vorbereitet für die Aufnahme von Sperrelementen. Sicht von der Feindseite her.

Dem Feind in den Rücken wirkend eine Scharte - mit Pfeil markiert

Nahaufnahme

Magazin vor dem Eingang des Werks

Der Eingang - flankiert von einer Zyklopenmauer.

Blick hinter die Eingangstüre - die Kabel sind weg. Absteigender Schacht